Montag, 25. Juni 2018

14 - nach Tui/Spanien - Montag der 25.06.2018

Moin, es ist kühl und es tröpfelt ein wenig.


Nach dem Packen geht es zum Frühstück. 


Eine wirklich gute Jugendherberge, sehr zu empfehlen. 

Nach dem Frühstück geht es los, direkt am Fluss entlang. Der Weg ist komplett eben und schlängelt sich so dahin.

Unsere letzte Pilgeretappe beginnt. 



Kurz vor Valenca machen wir einen Stop in einer kleinen Bar. 


Unser letzter Kaffee in Portugal. 

Denn in Valenca finden wir keine Unterkunft, so dass wir uns entscheiden nach Tui in Spanien weiter zu gehen, denn es sind nur noch 3 km. 


Mitten auf der Brücke ist die Grenze zu Spanien, die Christine auf dem nächsten Foto überschreitet. 


In Tui gehen wir in die Herberge San Martin, die wir über Booking.com vorgebucht haben.



Wie heisst es so schön : Der Tourist verlangt, der Pilger dankt. 

Das Bad ist top, aber ohne warmes Wasser. 

Kühlschrank ist vorhanden, könnte aber mal wieder geputzt werden. 

Die Zimmer sind renovierungsbedürftig, die Türklinken wackeln, und die Betten knarzen. 

Eben eine Pilgerherberge. Aber für eine Nacht geht es.

Wir gehen noch durch die Altstadt, kaufen Proviant für die morgige Zugfahrt nach Santiago und trinken noch einen Kaffee. 



Die Spanier sitzen draußen und schauen Fußball, wir gehen ins Bett. 

Ach ja :es waren heute wieder 19 km !

Gute Nacht 


Sonntag, 24. Juni 2018

13 - Planung für die nächste Woche

Nun steht es fest :

Morgen ist unsere letzte richtige Etappe nach Valenca, da Frau Hilper noch 2 Tage in Fisterra ausspannen möchte. 

Daher fahren wir am Dienstag um 10 mit dem Zug nach Santiago de Compostela und übernachten dort eine Nacht. 

Am Mittwoch Morgen geht es dann mit dem Bus nach Finisterre (=Fisterra) wo wir dann bis Freitag Morgen bleiben.

Unterkünfte für Santiago de Compostela und Fisterra sind bereits gebucht.

Gute Nacht 

12 - nach Vila Nova de Cerveira - Sonntag der 24.06.2018

Um 7 stehen wir auf. Die Nacht in dem "Retro Zimmer" war in Ordnung.

Im Zimmer gefrühstückt und schon geht es los. Die Fähre nach Spanien fährt erst um 10:30 Uhr, da noch Ebbe ist. 


Wir beschliessen daher am Fluss Richtung Valenca in das Landesinnere zu gehen.

Die Temperatur ist noch erträglich. 

Zuerst geht es über eine lange Brücke.


Dann geht es am Fluss entlang und wenig später in das Hinterland. 

Es ist hügelig und mittlerweile sehr warm. 

Jeder Schatten wird ausgenutzt und wir kommen erstaunlich zügig voran. 


OHNE PAUSE erreichen wir gegen 12:45 unseren heutigen Zielort, nach 15,5 km.

Und Christine hat nie gejammert ! 

Auf dem Hauptplatz des Ortes gibt es mehrere Lokale. Wir setzen uns in das meistbesuchte und bestellen eine grosse Pizza mit Thunfisch, Champions, Kochschinken und Käse für 2 Personen. Eine gute Entscheidung, wie sich kurz darauf herausstellt. 


Dazu trinken wir unser neues Lieblingsgetränk Superbock Lemon.


Wir lassen uns gleich 4 Flaschen bringen, denn das kühle Getränk schmeckt köstlich. 

Und das ganze zusammen für nur 13 €.

Danach geht es in die Jugendherberge, wo wir ein klasse Doppelzimmer bekommen. 

Allerdings mit einer kalten Dusche. 

Und zum ersten Mal lassen wir unsere stinkenden Sachen in einer Waschmaschine waschen. Danach ist die Leine voll. 


Im Supermarkt kaufen wir dann noch Proviant für Morgen. Inklusive Bier und 7up, um uns Radler zu mischen. 

Nach einer Ruhepause in unserem Zimmer, nehmen wir die Wäsche von der Leine. Fast alles ist trocken, nur eins meiner Shirts riecht immer noch, als wenn es nicht gewaschen wäre. Das Shirt muß ich für die Zukunft aussortieren.

Gegen 19 Uhr geht es wieder ins Dorf. Wir machen einen Spaziergang bis an den Fluss.

Danach trinken wir einen Kaffee in einer Bar, um dann wenig später wieder in unser Stammlokal von heute Mittag zu wechseln. 


Es gibt einen kleinen Snack zum Abendbrot, während wir den portugiesischen Gästen lauschen, ohne auch nur ein Wort zu verstehen. 

Danach geht es in die Jugendherberge und dann ins Bett. 

Gute Nacht 


Samstag, 23. Juni 2018

11 - nach Caminha - Samstag der 23.06.2018

Nach einer unruhigen Nacht wird erstmal gefrühstückt. Dabei treffen wir einen Polen, den wir am Vortag mit Frau und Kind auf dem Weg getroffen haben. Die Tochter ist erst 9 Monate alt. Aber sie wollen es bis Santiago schaffen. 


Nachdem wir das Kloster verlassen haben, trinken wir erstmal in einer Bar einen Kaffee com leitte. 


Dann geht es auf den Küstenweg Richtung Caminha, circa 19 km. Naja, wenigstens für 5 km, dann will Christine mit dem Zug weiter fahren. Es ist um die 30 Grad warm. 


In Areosa steigen wir in den Zug und fahren zurück nach Viana do Castelo, wo wir dann erst Mittag essen, um dann mit dem Schnellzug nach Caminha zu fahren. 


In einer Pension bekommen wir ein Zimmer, das stark an die 30er Jahre erinnert. Einige schreiben, es hätte eine liebevolle Ausstattung. Andere schreiben, die Möbel seien vom Sperrmüll, was die Realität wohl eher wieder gibt. 


Wir haben heute satte 7km zu Fuß zurück gelegt, wow, es wird immer weniger. 


Freitag, 22. Juni 2018

10 - nach Viana do Castelo - Freitag der 22.06.2018

Nach einem kurzen Frühstück in der Jugendherberge gehen wir zur Bushaltestelle. 27 km sind Christine zu viel, also beschliessen wir 7 km bis nach Marinhas mit dem Bus zurück zu legen. Ein Bus rauscht pünktlich an uns vorbei. Entweder ein Expressbus oder ein blinder Fahrer. 

Egal, 10 Minuten später sitzen wir im Taxi, das uns nach Marinhas bringt. 




Es ist deutlich kühler und bald beginnt es zu regnen. Der Weg führt erst durch eine Wohngegend und dann durch einen Wald. Teilweise mit Eukalyptusbäumen und auf einem alten Römerweg. 


Während einer Schlafpause von Christine lernen wir Sandra kennen, die auch nächste Woche in Fisterra sein will. Vielleicht treffen wir uns da ja noch einmal. 


Wir gehen mit Sandra bis zum nächsten Ort  von wo sie den Bus nehmen will. 

In Viana do Castelo bekommen wir ein kleines Doppelzimmer mit Bad in einem Kloster. 



Nach einer kurzen Ruhepause haben wir Hunger und gehen Essen. 

Ein Ober der alten Schule serviert uns leckeren Fisch, der uns stärkt. 


Den Abend beschliessen wir in einer Bar am Fluss, wo wir "Cerveja con 7up" (Radler) trinken.


 Die Nacht ist unruhig, da es recht warm ist und einige Mücken nerven. Erst gegen 5 Uhr in der Frühe gelingt es mir sie fast alle zu erledigen. 

Wir haben heute 20km zurück gelegt.